
Die Stadt Köln hatte mit zusätzlichen Klassen und Neugründungen von Schulen nach eigenen Angaben das Angebot ausgebaut. Auch wenn diesmal weniger Kinder als in den Vorjahren leer ausgegangen sind, seien die Zahlen alles andere als ein Ruhmesblatt, findet der Kölner SPD-Schulpolitiker Oliver Seeck.
Die 705 abgelehnten Kinder an den Kölner Gesamtschulen seien eine erschütternde Nachricht, die aber leider nicht überraschen könne. Hinter jeder Zahl stehe ein Kind mit seiner Familie, für die diese Ablehnung eine herbe Enttäuschung sei. Die Kinder seien nicht nur an ihrer favorisierten Schule abgelehnt worden, sie könne nun auch nicht die gewünschte Schulform besuchen. Dies sei ein nächster Tiefpunkt in der Kölner Schulpolitik von Grünen, CDU und Volt, sagte Seeck.