
Überfall auf Geldtransporter: Polizei hat neue Hinweise
(SR) Es war ein brutaler Überfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Nach den Schüssen auf einen Geldtransporter am Freitagmorgen in Marienburg sucht die Polizei jetzt Zeuginnen und Zeugen und auch Videos von der Tat. Mehrere dunkel gekleidete und maskierte Männer hatten den Transporter auf dem Militärring an der Ecke Konrad-Adenauer-Straße mit zwei Autos gestoppt.
Veröffentlicht:
Die Autos, mit denen die Täter den Transporter gestoppt hatten, standen laut Aussage von Zeuginnen und Zeugen unmittelbar vor dem Überfall im Bereich Marienburger Straße/Oberländer Ufer. Von dort aus sollen die Unbekannten den Geldtransporter verfolgt haben. Als die Wachleute sich weigerten den Transporter zu öffnen, wurde mit einer automatischen Waffe auf das Fahrzeug und die Windschutzscheibe geschossen. Aufgrund der Panzerung wurde niemand verletzt. Am Tatort hatten die maskierten Täter ihren blauen Renault Kombi angezündet und waren mit einem dunklen Toyota Proace Transporter geflüchtet. Zunächst waren die Ermittelnden von einem dunklen Mercedes Vito ausgegangen. An dem Renault waren laut Polizei Kennzeichen, die vorher auf dem Jugendpfad im Hahnwald gestohlen worden waren. Die Täter sind nach wie vor auf der Flucht. Eine Ermittlungsgruppe der Polizei soll nun die Hintergründe klären. Beute haben die Täter nicht gemacht.
Die Beamten des Kriminalkommissariats 14 suchen nun nach Personen, die sich am Freitag den 22.07.2022 gegen 7:30 Uhr im Bereich der Militärringstraße in Höhe der Konrad-Adenauer-Straße aufgehalten haben und die Tat oder die Tatverdächtigen gesehen haben. Auch Videoaufnahmen der Tat, beispielsweise durch ein Mobiltelefon oder eine Dashcam werden entgegengenommen. Die Polizei bittet außerdem um Hinweise zur Identität der Unbekannten oder dem Verbleib des Fluchtfahrzeuges. Die Polizei warnt zur Vorsicht, falls jemand das Fluchtfahrzeug oder die Verdächtigen sieht.
Hinweise nimmt die eingerichtete Ermittlungsgruppe unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.