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Überlastete Straßen in Katastrophengebieten
© Radio Köln
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Überlastete Straßen in Katastrophengebieten

(PR) Immer noch ist die Verwüstung in den Katastrophengebieten groß. Viele wollen helfen, aber einige Schaulustige fahren nur zum Gucken in die schwer bebeutelten Regionen. 

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Die Polizei appellierte deswegen noch mal an die Bevölkerung: Keiner soll Ausflüge mit dem Motorrad, Auto oder Fahrrad in die Katastrophengebiete machen, so die Polizei. Menschen, die vor Ort helfen möchten, sollten bevorzugt an koordinierten Hilfsaktionen teilnehmen. Betroffene sollten nicht selbstständig nach Hab und Gut in eingestürzten Gebäuden suchen.

Außerdem warnte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion am Samstag, dass Freiwillige Helfer das Krisengebiet Ahr dort möglichst schnell verlassen sollen. Als Grund nannte sie die starken Niederschläge an diesem Wochenende, die zerstörte Infrastruktur und die unübersichtliche Verkehrssituation. Es würden Shuttle-Busse eingesetzt, die die Helfer zurückbringen. Wer geplant habe, als freiwilliger Helfer dorthin zu fahren, solle dies nicht tun. Zuvor hatte das Polizeipräsidium Koblenz appelliert, sich am Samstag nicht mehr auf den Weg in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz zu machen. Durch die Vielzahl an Helferinnen und Helfern kam es leider zu einer völligen Überlastung sämtlicher Straßen. Große Baumaschinen zum Straßen- und Brückenbau, sowie zum Wiederaufbau der Trinkwasserversorgung standen deswegen im Stau.

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