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Überwachung von Corona-Viren im Kölner Abwasser
© Pixabay|Carola68 (CC0)
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Überwachung von Corona-Viren im Kölner Abwasser

(MT|Symbolbild) Im Kampf gegen Corona soll das Kölner Abwasser künftig ganz genau überwacht werden. Darüber hat am Donnerstag die Stadt informiert. Köln wird demnach einer von 20 Pilotstandorten für die systematische Überwachung von Corona-Viren im Abwasser.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.02.2022 14:07

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Das Projekt wird zurzeit auch schon gestartet. Gefördert wird es von der EU, federführend seien die Bundesministerien für Umwelt, Gesundheit und Bildung.

Durch die Abwasserüberwachung könne das Infektionsgeschehen schneller und besser abgebildet werden, sagt die Stadt. Infektionsausbrüche und Virusvarianten würden so früher erkannt und präziser vorhergesagt. Erste Erfahrungen bringen das Gesundheitsamt und die Stadtentwässerungsbetriebe Köln auch schon mit: Von Oktober bis Februar wurden über 60 Proben aus den Klärwerken Stammheim und Langel ausgewertet. Ende Dezember konnte so die Omikron-Variante erstmals im Kölner Abwasser festgestellt werden.

Diese Vorversuche waren so ermutigend, dass man sich inzwischen sicher sei, dass diese Methode aussichtsreich wäre und als Frühwarnsystem funktionieren könnte. „Mit diesem Abwasser-Monitoring konnten wir ungefähr 4 bis 10 Tage bevor andere Tests angeschlagen sind schon die veränderte Infektionsdynamik nachweisen.“, sagt Dr. Harald Rau, Gesundheitsdezernent der Stadt Köln.

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