
Ukrainekrieg: Friedensdemos ohne größere Zwischenfälle
(GDM|FW) Mehrere Tausend Menschen haben auch in Köln am Samstag zum Jahrestag des Angriffs Russland auf die Ukraine ein Zeichen für den Frieden gesetzt. Zur größten Kundgebung vor dem Dom kamen etwa 5.000 Menschen, um der Opfer zu gedenken.
Veröffentlicht: Sonntag, 25.02.2024 08:16
Dort sprach unter anderem auch die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin Mona Neubaur. Sie war erst tags zuvor aus der Ukraine zurückgekehrt. Botschaften wie die aus Köln seien für alle Seiten wichtig:
„Heute stehen wir hier am Roncalliplatz vor einem Meer von blau-gelben Fahnen. Ich war vorgestern am Maidan in Kiew, dort steht auch ein Meer von blau-gelben Fahnen. Jede Fahne steht für einen getöteten Soldaten. Also Zusammenhalt für die Menschen, die hier leben, die aus der Ukraine zu uns geflüchtet sind, aber eben auch die unbedingte Solidarität, nicht locker zu lassen in der Unterstützung für die Ukraine, weil sie unsere Werte auf ihrem Boden verteidigen.“
Auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker fand vor dem Dom deutliche Worte. Reker erinnerte an die vielen tausend Menschen, die Köln seit Beginn des Krieges ausgenommen hat und zwar zu Hause und im Herzen. Die Ukraine gehöre zu Europa, so Reker weiter. Die Freiheit sei stärker als die Unterdrückung. Und die Ukraine kämpfe für die Demokratie und dafür, dass auch wir in Frieden und Freiheit leben können.
Kundgebungen für die Ukraine gab es auch auf dem Altermarkt und dem Rudolfplatz. Dort versammelten sich auch rund ein Dutzend russische Nationalisten. Größere Zwischenfälle gab es laut der Polizei nicht.