
Eine Radio Köln-Umfrage unter Kölner Unternehmen und der Stadt hat ergeben, dass viele ihren Angestellten in der Notlage unter anderem Sonderurlaub gewähren. Ford zum Beispiel werde betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Zeit und bezahlte Sonderurlaubstage anbieten. Auch wer sein Auto in den Fluten verloren hat, werde unterstützt.
Auch von der Stadt Köln heißt es, dass Führungskräfte angewiesen seien, betroffenen Mitarbeitende kurzfristig und unbürokratisch frei zu geben. In besonders schlimmen Fällen sei auch ein zinsloser Vorschuss auf das Gehalt möglich. Diese Welle der Solidarität bei Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hat auch der Gewerkschaftsbund registriert. Es seien bislang nur wenige Einzelfälle bekannt, in denen Arbeitgebende ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Not nicht unterstützen würden.