
Umsatzverlust von 53 Millionen Euro beim 1.FC Köln
(KU) Hinter dem 1. FC Köln liegt nicht nur sportlich, sondern auch finanziell eine der schwierigsten Saisons der Vereinsgeschichte. Wie Geschäftsführer Alexander Wehrle auf der Mitgliederversammlung bekannt gegeben hat, habe die Corona-Pandemie zu Umsatzeinbußen von 53 Millionen Euro geführt.
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Unterm Strich sei das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Minus nach Steuern von 3,9 Millionen Euro abgeschlossen worden:
„Die Spielzeit, die komplett ohne Zuschauer verläuft, 17 Geisterspiele im RheinEnergieSTADION, noch zwei Pokalspiele im RheinEnergieSTADION ohne Zuschauer ist sicherlich eine der finanziell herausforderndsten Situation gewesen für den FC, aber auch für mein persönliches Berufsleben.“
Die enormen finanziellen Belastungen habe man zum Beispiel durch Kosteneinsparungen und den erneuten Gehaltsverzicht der Spielerinnen und Spieler abmildern können. Auch der Verzicht vieler Dauerkarteninhaberinnen und -inhaber auf Rückerstattung habe sehr geholfen. Außerdem seien Sondererträge erzielt worden, sagte Wehrle weiter. So habe man Sponsoring-Erlöse vorgezogen, Genussrechte verkauft und die Cateringrechte in eine Beteiligungsgesellschaft ausgegliedert. Mit all diesen Maßnahmen verfüge der 1. FC Köln über ein stabiles Eigenkapital von 16,9 Millionen Euro, so der FC-Geschäftsführer.