
Bevor Ende der Woche das entscheidende Gremium der Bezirksregierung in seiner Sitzung darüber entscheidet, ob es für den FC die Ausnahmegenehmigung gibt, haben sich jetzt einmal mehr die Naturschützer zu Wort gemeldet und fordern, die entsprechende Vorlage abzulehnen.
Während in anderen Städten der Klimanotstand ausgerufen wird, soll ein für den Klimaschutz wichtiger Teil Kölns zerstört werden, sagt Helmut Röscheisen vom BUND. Die zusammenhängende Kalt- und Frischluftschneise würde durch den geplanten Bau des Leistungszentrums mit drei Kunstrasenplätzen unterbrochen. Dies würde zu einer Aufheizung der schon hoch belasteten Stadtteile Lindenthal, Sülz und Klettenberg führen, so Röscheisen. Sollte der Regionalrat den Plänen zustimmen, würden laut der Umweltschützer 40.000 Quadratmeter klimaaktive Fläche versiegelt. Das sei unverantwortlich.
Die Stadt muss im letzten Schritt dann noch entscheiden, ob der FC ausbauen darf oder nicht.