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Uniklinik nimmt Stellung zu Wilke Wurst
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Uniklinik nimmt Stellung zu Wilke Wurst

(PR| Foto: Symbolbild) Die Kölner Uniklinik hat nach dem Rückruf von Wurstwaren durch den hessischen Hersteller Wilke einen Fehler bei einer Tochtergesellschaft eingeräumt. 

Veröffentlicht: Samstag, 05.10.2019 07:20

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Weil die Information so kurzfristig kam, sei es mit der Tochtergesellschaft UniReha zu einem Fehler innerhalb der Speisenversorgung gekommen. Einigen Reha-Patienten sei so dennoch Wurstware der Firma Wilke angeboten worden, heißt es in einem schriftlichen Statement.

Die in den Medien genannten, vermutlich kontaminierten Wurstsorten des Herstellers sind in der Uniklinik Köln jedoch nicht verwendet worden, schreibt ein Sprecher weiter. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hatte zuvor erklärt, dass noch am Donnerstag die vom Rückruf betroffene Wilke-Produkte an Patienten ausgegeben worden seien. Für Rückfragen stand die Uniklinik am Freitag nicht mehr zur Verfügung.

Nach zwei Todesfällen und mehreren Erkrankungen in Hessen durch Listerien-Keime hatten die Behörden die Produktion des Unternehmens Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren in Twistetal-Berndorf am Dienstag vorläufig geschlossen.

In Köln wurden insgesamt neun Kölner Großhändler mit der betroffenen Wurstwaren-Firma beliefert. Das hat die Stadt in einer Mitteilung bekannt gegeben. Wegen des Feiertags seien vom Verbraucherschutzamt nicht alle Großhändler unmittelbar erreicht worden. Mittlerweile seien aber alle Großhändler informiert worden. Der Vertrieb wurde gestoppt und die Händler wurden aufgefordert, alle Abnehmer der bereits ausgelieferten Ware zu benachrichtigen.

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