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Urlaubsplanung 2021 – was wichtig ist!
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Urlaub am Strand in verschiedenen europäischen Ländern ist ab dem 14. Juni wieder möglich.
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Urlaubsplanung 2021 – was wichtig ist!

Auch im neuen Jahr verfolgt uns Corona auf Schritt und Tritt. Dabei wäre doch nichts schöner als zum Jahresanfang schon mal einen Sommerurlaub zu buchen, um mit Vorfreude in die nächsten Lockdown-Wochen zu gehen. Aber ist das jetzt nicht viel zu riskant? Hier gibt’s alle Tipps für den Jahresurlaub.

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.01.2021 13:59

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Das letzte Jahr war für die deutscher Tourismusbranche der blanke Horror. Reiseveranstalter*innen und Reisebüros haben rund 28 Milliarden Euro Umsatzausfälle gehabt. Aber auch jede*r einzelne musste geplant Urlaube absagen, stornieren und ist im Zweifel auch auf den Kosten sitzen geblieben. Wird 2021 alles besser?

 

Die Antwort darauf hält natürlich nur die Pandemie bereit, trotzdem haben sich viele Reiseveranstalter*innen mittlerweile der Corona-Situation angepasst. Viele ermöglichen zum Beispiel den Reiserücktritt ohne triftigen Grund bis 14 Tage vor Reisebeginn – das erklärt Reisebüro Geschäftsführer Michael Schönewald.

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Mulmiges Gefühl reicht aus

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„Das sind praktisch neue oder abgeänderte AGBs. Die klassische Reiserücktrittsversicherung greift nur im Krankheitsfall. Aber hier reicht wirklich einfach schon ein mulmiges Gefühl im Bauch“, so Schönewald vom Reisebüro Strohhut in Ehrenfeld.

 

Den Vorteil nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben haben vor allen Dingen diejenigen, die Pauschalreisen in einem Reisebüro buchen. Hier ist das Risiko praktisch gleich 0 und vor allem muss man sich nicht mit den Fluggesellschaften, Hotels usw. selbst auseinandersetzen.

 

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Individualreisen sind riskanter

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Wer lieber selbst seine Reise plant, muss durchaus Risiko eingehen. Im Fall eines erneuten Lockdowns, einer weiteren Reisewarnung oder einfach einem unguten Gefühl müssen alle gebuchten Leistungen einzeln storniert werden. Wenn alle Buchungen stornierbar sind, erhält man natürlich auch hier das Geld zu den entsprechenden Bedingungen zurück.

 

Der ADAC Nordrhein warnt aber: Wenn die Airline in der Zwischenzeit pleitegegangen ist, muss das Hotel am Urlaubsort nicht unbedingt Kulanz walten lassen. Und umgekehrt ist es unwahrscheinlich, dass eine Fluggesellschaft die Kosten erstattet, nur weil das Hotel am Urlaubsort coronabedingt nicht öffnen kann oder will.

 

Wer Pauschalreisen aber komplett ausschließt, kann das Risiko laut ADAC Nordrhein zumindest minimieren. Es sei zu empfehlen, eher erdgebunden also mit dem Auto oder Wohnwagen unterwegs zu sein. Da sei man deutlich flexibler und könne Pläne auch kurzfristiger anpassen.

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Lieber spät als nie

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Ein Trend sei in jedem Fall zu erkennen so Schönewald: „Leute, die sonst eher vor den großen Ferien in den Urlaub gefahren sind, buchen jetzt eher für nach den Sommerferien. Also es gibt schon die Entwicklung möglichst etwas später erst zu fahren. Klar, die Hoffnung ist, dass dadurch das Risiko sinkt.“

 

Auch der ADAC bemerkt diesen Trend, es gebe dafür aber kaum einen Grund. Zum einen könne man bei Pauschalreisen aktuell erstaunliche Schnäppchen von 30-40 Prozent Rabatt machen, zum anderen buche man tatsächlich praktisch risikofrei – so lange man einen Urlaub im Paket über einen Anbieter buche.

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