
Verbraucherzentrale zieht Bilanz
(SB|Symbolbild) Die Corona-Pandemie hat die Arbeit der Verbraucherzentrale Köln im vergangenen Jahr maßgeblich bestimmt. Das geht aus dem Jahresbericht 2020 hervor. Die großen Themen seien die Abwicklung von Konzerttickets, der Umgang mit Pauschalreisen und der Online-Handel gewesen.
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Bekomme ich mein Geld für Konzert-Tickets wieder oder gibt es doch nur einen Gutschein? Muss ich auf meiner Reise sitzen bleiben oder gibt es eine Erstattung? Die Kölner Verbraucherzentrale musste sich im vergangenen Jahr vor allem mit pandemiebedingten Fragen der Kölnerinnen und Kölner beschäftigten. Ein großes Thema war auch die Abwicklung von abgesagten Veranstaltungen, sagte uns Leiterin Diana Meschke bei der Jahrespressekonferenz.
„Viele Verbraucher haben sich darüber beschwert, dass sie bei abgesagten Veranstaltungen nicht so einfach ihr Geld zurückbekommen haben, sondern Gutscheine annehmen mussten. Es gab da ein neues Gesetz im Mai 2020 und dann wurde gesagt, dass der Verbraucher einen Gutschein annehmen muss und nicht darauf bestehen kann, sein Geld für abgesagte Veranstaltungen zurückzubekommen.“
Ausnahmeregelungen hätte es per Gesetz aber auch geben können. Wenn zum Beispiel Menschen aus existenziellen Gründen auf das Geld angewiesen wären, dann hätte der Ticketpreis auch erstattet werden können, so Meschke weiter.
In Sachen Reiserecht wurde das Personal sogar extra geschult, weil so viele Beratungsanfragen eingegangen seien. Aber auch um die Dauerbrenner hat sich die Verbraucherzentrale gekümmert: Abzocke bei Notdiensten und Energieberatung im Haus oder in der Wohnung.