ver.di erhebt schwere Vorwürfe

(GDM|Symbolbild) Die Gewerkschaft ver.di hat schwere Vorwürfe gegen den Geschäftsführer des Kölner Flughafens Torsten Schrank erhoben. Er lasse die Bodenverkehrsdienste ausbluten, heißt es in einer Mitteilung. 

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Die Geschäftsführung greife zu rechtsmissbräuchlichen und unsozialen Mitteln, sagt die Gewerkschaft. Ende letzten Jahres seien die Verträge von knapp 70 befristeten Beschäftigten nicht verlängert worden, allerdings habe der Flughafen zeitgleich 110 Stellen mit der gleichen Tätigkeit neu ausgeschrieben. Aktuell werden die ersten Klagen dagegen beim Kölner Arbeitsgericht verhandelt. Die Gewerkschaft ver.di nimmt auch die Stadt Köln als Gesellschafter in die Pflicht: Die Geschäftsführung müsse in die Schranken gewiesen und die massenhafte Gefährdung von Arbeitsplätzen gestoppt werden.

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