
ver.di erhöht ein weiteres Mal den Druck
(SR|Foto:Symbolbild) Viele Kölner Eltern brauchen Mittwoch einen Plan B. Denn ver.di hat erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Dieses Mal werden laut der Gewerkschaft auch die Kitas nicht verschont. Bestreikt würden am Mittwoch außerdem die Stadtverwaltung, Kliniken und Sozialbetriebe, RheinEnergie, Jobcenter sowie Arbeitsagentur und KölnBäder. Kritiker halten die Warnstreiks in Corona-Zeiten für unverhältnismäßig.
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Die Schuld liege aber nicht bei der Gewerkschaft, so Volker Wenner von ver.di:
„Gleichwohl haben wir uns das nicht ausgesucht. Wir haben den Arbeitgebern im Juni angeboten, die Tarifrunde zu verschieben gegen angemessene Honorierung, also in Form einer Einmalzahlung. Das haben die Arbeitgeber zurückgewiesen und wir können natürlich unseren Kolleginnen und Kollegen, die auch in der Pandemiezeit den Laden am Laufen gehalten haben, jetzt nicht erklären, dass wir die Tarifrunde komplett ausfallen lassen.“
Vor der dritten und letzten Verhandlungsrunde für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen Ende Oktober müsse man den Druck jetzt noch einmal erhöhen. Auf Radio Köln Nachfrage sagte Wenner, wahrscheinlich sei dies der vorletzte Streik vor der Verhandlungsrunde.