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Verein kritisiert: Köln baut zu wenige Wohnungen
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Verein kritisiert: Köln baut zu wenige Wohnungen

(GL|Symbolbild) Die Zahl der im letzten Jahr neu gebauten Wohnungen in Köln ist eine Enttäuschung mit Ansage. Das sagt der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein. Die Stadtverwaltung hatte sich eigentlich schon vor Jahren zum Ziel gemacht, jedes Jahr 6.000 neue Wohnungen fertigzustellen - letztes Jahr waren es laut Haus und Grund aber nur gut 2.500.

Die Zahl der genehmigten Bauanträge sei gegenüber dem Vorjahr um 9% gesunken.

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Wegen aktueller Schwierigkeiten mit Baufinanzierungen, Fachkräfte- und Materialknappheit würden viele Bauvorhaben aufgegeben oder zurückgestellt. Man müsse deshalb der Realität ins Auge sehen und feststellen, dass es auch in Zukunft nicht möglich seien werde die geforderten 6.000 Wohnungen pro Jahr fertigzustellen, sagte der Haus- und Grundbesitzerverein.

In 11 Jahren habe es Köln ein einziges Mal geschafft mehr als 4.000 Wohnungen zu bauen. Außerdem stellt der Haus- und Grundbesitzerverein beim Thema Energiesorgen fest, dass der Anteil der Betriebskosten bis zu 40 Prozent ausmacht. Dies sei zum Teil hausgemacht, zum Beispiel durch regelmäßig steigende Müllgebühren. Auch könne die Stadt auf die Gewinnausschüttung der Stadtwerke verzichten, damit RheinEnergie Kundinnen und Kunden weniger für Energie zahlen müssten.  

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