Verfahren nach Seilbahn-Unglück eingestellt

(PR) Rund zwei Jahre nach der großen Havarie der Kölner Seilbahn hat die Staatsanwaltschaft jetzt das Verfahren gegen die beiden beschuldigten Mitarbeiter der Seilbahn AG eingestellt. Das berichtete die Rundschau.

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Schuld an der Havarie am 30. Juli war das Serviceseil. Es hatte sich mit dem Tragseil, an dem die Kabinen hängen, verheddert. Einer der Beschuldigten muss eine Geldstrafe im vierstelligen Bereich zahlen, genauso wie die Seilbahn AG, eine Tochter der Kölner Verkehrsbetriebe, eine Strafe im fünfstelligen Bereich zahlen muss. Daraus lasse sich laut Staatsanwaltschaft auch eine Schuld ableiten, so die Rundschau. Das Verfahren gegen den zweiten Mitarbeiter wurde mangels eines hinreichenden Tatverdachts eingestellt. Höhenretter der Kölner Feuerwehr mussten damals 75 Menschen in einer spektakulären Rettungsaktion aus der Seilbahn holen. Mittlerweile wurde die Technik erweitert.

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