
Die nur in Zeitungspapier und Plastiktüten verpackten Tierkadaver hätten zwischen großen Mengen Bekleidung, Arzneimitteln und Kosmetikprodukten gelegen. Häufig habe man den kompletten Paketinhalt wegen starken Maden- und Schimmelbefalls vernichten müssen. Neben vier Galagos-Äffchen, auch Buschbabys genannt, einem Stachelschwein und einer Antilope hätten die Zollfahnderinnen und -fahnder auch große Mengen verdorbene Fische, Krebstiere, Kuhhaut und Schnecken gefunden. Insgesamt haben die Beamtinnen und Beamten laut des Zolls eine halbe Tonne der zum Großteil gerösteten oder geräucherten Tiere gefunden. Die 15 zwischen 100 und fast 300 Kilogramm schweren Paketsendungen waren auf dem Weg an Privatpersonen aus Deutschland, aber auch Frankreich und Belgien.