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Vergiftete Glukose: Apothekerin vor Gericht
© Radio Köln
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Vergiftete Glukose: Apothekerin vor Gericht

(SR|Archivbild) Dreieinhalb Jahre nach dem Tod einer schwangeren Frau und ihres ungeborenen Kindes muss sich eine Apothekerin der Longericher Heilig Geist Apotheke demnächst vor Gericht verantworten. Die Frau soll durch mangelnde Sorgfalt Gefäße verwechselt und so vergiftete Glukoselösung an zwei schwangere Frauen gegeben haben. 

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Die Kölner Staatsanwaltschaft wirft der Apothekerin außerdem vor, dem behandelnden Krankenhaus keine Meldung über die Verwechslung der Mittel gemacht zu haben. Nach Ansicht der Anklage hätten Mutter und Kind dadurch möglicherweise behandelt und gerettet werden können. In einem zweiten Fall überlebte die Frau, deshalb ist die Apothekerin wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung angeklagt. Der Prozess beginnt im Juni. Es sollen zahlreiche Zeuginnen und Zeugen sowie Sachverständige aussagen. 

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