
Wenn am Hohenzollernring 5.000 Räder mehr als sonst unterwegs sind, dann ist KVB-Streik. Zu diesem Statement kommt der Verkehrsclub Deutschland.
Er hat die Kölner Fahrradzählstellen ausgewertet.
Demnach ist das Fahrrad der große Gewinner, wenn die KVB-Beschäftigten streiken. Auch bei schlechtem Wetter seien viele Kölnerinnen und Kölner aufs Rad ausgewichen. Egal, ob am Hohenzollernring, an der Venloer Straße, Zülpicher Straße oder Kalker Hauptstraße – überall waren die Ausschläge an den Streiktagen besonders hoch, es sind also besonders viele Kölnerinnen und Kölner aufs Rad umgestiegen.
Für den VCD ist klar: Die Kölner Rad-Infrastruktur müsse unbedingt gut ausgebaut werden. Die KVB-Streiks hätten deutlich gemacht, dass viele Menschen bereit seien, umzusteigen – jetzt müsse die Infrastruktur nachziehen. (SR|DD|Symbolbild)