
Verkehrsverbund macht weniger Umsatz
(RO|Symbolbild) Die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Sieg, kurz VRS, haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Geld eingenommen als im Jahr davor. Das geht aus der aktuellen Jahresbilanz des VRS hervor. Demnach sind die Einnahmen durch Bus und Bahn um zehn Prozent auf 483 Millionen Euro gesunken. Zum VRS-Bereich gehören auch die Kölner Verkehrsbetriebe.
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.04.2023 15:43
Neben den Einschränkungen durch Corona ist ein Grund für weniger Einnahmen auch das 9 Euro-Ticket, sagte uns VRS-Geschäftsführer Michael Vogel:
„An den reinen Umsatzzahlen sind die Auswirkungen des 9 Euro-Tickets für die drei Monate natürlich deutlich zu erkennen. In dem Moment, wo die Maßnahmen nachließen und die Nachfrage wieder stieg, kam eben das 9 Euro-Ticket und dann gingen die Umsätze wieder zurück.“
Die Folgen der Corona-Pandemie würden generell den ÖPNV weiter belasten, genau wie die stark angestiegenen Preise für Diesel und Strom, so Vogel weiter.
Um die Verkehrswende wirklich zu schaffen, brauche es daher auch weiter stabile und langfristige Fördergelder durch Bund und Land, so die Forderung des Verkehrsverbundes.