Verunsicherung über Reisen in Coronazeiten

(PR|Symbolbild) Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten werden sich künftig wohl auf das Virus testen lassen müssen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte am Montag der dpa, er werde "eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten anordnen". Derweil fragen sich viele Kölner, wie sie sich jetzt als Reise-Rückkehrer in den Sommerferien richtig verhalten.

© Fernando Zhiminaicela|Pixabay (CC0)

Wer sehenden Auges in ein Corona-Risikogebiet reist, um dort Urlaub zu machen, kann anschließend vom Arbeitgeber zwei Wochen in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden. So sagte es der Kölner Rechtsanwalt Marcus Werner im Radio Köln Interview:

„Es gibt Fälle, wo das so sein kann. Wenn ich ganz gezielt zu so einem Ziel fahre und mich dem Risiko aussetze, dann kann es sein, dass ich danach zwei Wochen kein Geld kriege. Es gibt aber nicht immer nur Schwarz und Weiß in dem Fall. Jeder Fall ist anders, aber die Gefahr besteht.“

Diese Gefahr bestehe nicht, wenn das Land erst nach der Ankunft zum Risikogebiet erklärt werde. Dennoch sei man auch in diesem Fall ohne Test zu einer zweiwöchigen häuslichen Quarantäne nach der Rückkehr verpflichtet.

Noch mehr Fragen beantwortet Rechtsanwalt Marcus Werner hier.

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