
Verwaltungsgericht: Contergan-Opfer klagen für Anerkennung von Gefäßschäden
(MH | Foto: Symbolbild) Durch das Schlafmittel Contergan wurden Babys mit Missbildungen an Armen und Beinen geboren. Jetzt klagen Betroffene vor dem Kölner Verwaltungsgericht aber auch auf die Anerkennung von Gefäßschäden.
Veröffentlicht: Dienstag, 28.05.2019 16:05
Am Dienstag wurden gleich fünf Verfahren dazu behandelt. Die Betroffenen sprachen unter anderem von fehlenden und verdrehten Arterien, was zu Beschwerden führe.
Die Contergan-Stiftung, die die Verteilung staatlicher Gelder an die Betroffenen regelt, hält die Klagen für nicht gerechtfertigt. Sie vertritt den Standpunkt, dass es entweder nicht erwiesen ist, dass die Gefäßschäden auf das Medikament zurückgehen, oder die Schäden bereits durch finanzielle Zuwendungen abgedeckt werden.