
Viel Arbeit für das Ordnungsamt an Silvester
(GDM|Symbolbild) Auch wenn es an Silvester verhältnismäßig ruhig in Köln war, hatte das Ordnungsamt gut zu tun. Das meldet die Stadt Köln und bezieht sich auf die Kontrollen der Corona-Regeln und die Überprüfung des Böllerverbots in den Verbotszonen. Auch das Tanzverbot hat zu einigen Einsätzen geführt.
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Laut Stadt wurde das Tanzverbot an mehreren Stellen nicht eingehalten: Eine Party in der Deutzer Brücke musste aufgelöst werden. Genauso ging es zwei geheimen Raver-Partys mit mehreren hundert Teilnehmenden am Eifeltor und am Güterbahnhof Gremberghoven. Polizei und Ordnungsamt beendeten die Feiern. Auch in zwei Clubs in der Innenstadt sei getanzt worden, so die Stadt – auch diese Clubs seien deshalb geschlossen worden.
Rund 600 Verwarnungen mussten die Beamtinnen und Beamten aussprechen. Außerdem wurden 19 Autos abgeschleppt. Das Ordnungsamt ist laut Stadt mit über 100 Einsatzkräften in Köln unterwegs gewesen. Besonders viele Menschen hätten sich in der Altstadt und am Rheinboulevard aufgehalten, um dort in der Außengastronomie Silvester zu feiern, so die Stadt.
Insgesamt hätten Polizistinnen und Polizisten in Köln und Leverkusen bis zum Neujahrsmorgen rund 80 Platzverweise ausgesprochen - 18 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Auch die Zahl der Strafanzeigen habe zugenommen. Ganze 235 seien es gewesen - fast sieben Mal so viele wie letztes Jahr. In den meistens Fällen sei es dabei um Körperverletzung und Sachbeschädigung gegangen, so die Polizei.