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Viel Verständnis für Sitzungskarneval-Absage
© Radio Köln
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Viel Verständnis für Sitzungskarneval-Absage

(PR|Symbolbild) Dass es im neuen Jahr keinen Sitzungskarneval geben wird, ist bei den allermeisten Karnevalsgesellschaften auf Verständnis gestoßen. Man sei zwar traurig, aber nicht überrascht über die Empfehlung des Landes und des Festkomitees, Sitzungen angesichts der aktuellen Infektionslage abzusagen.

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Man werde die Empfehlung umsetzen, hieß es vom Präsidenten der Nippeser Bürgerwehr. Auch Markus Wallpott, Präsident der Bürgergarde Blau-Gold zeigte im Radio Köln-Interview Verständnis.

„Wir folgen natürlich jetzt der Landesregierung und dem Festkomitee Kölner Karneval und werden keine Sitzungen und Bälle durchführen. Wir haben auch gesehen, dass in den letzten Wochen keine Kartenbestellungen mehr reinkamen und es wurden unheimlich viele Karten zurückgegeben. Sowohl von Firmen als auch von Privatleuten.“

Die Entscheidung zur Absage sei die Richtige, so Wallpott weiter. Von der Karnevalsgesellschaft Blau-Rot aus Dellbrück hieß es auf Senderanfrage, dass man bis zuletzt gehofft habe und jetzt alles absagen werde. Die LANXESS arena will sich aber weiterhin an die Corona-Schutzverordnung des Landes halten, sagte Arena Chef Stefan Löcher im Radio Köln-Interview.

„Es ist natürlich schwierig, dass bei der Bewertung von Veranstaltungen nicht zwischen Sälen für ein paar hundert bzw. bis zu tausend Personen und Deutschlands größter Multifunktionsarena mit einer Maximalkapazität von 22.000 Plätzen unterschieden wird. Wir sind klar der Meinung, Großveranstaltungen weiterhin sicher durchführen zu können.“

Die aktuelle Corona Schutzverordnung gilt noch bis zum 21. Dezember, so lange darf die Arena 5.000 Besucherinnen und Besucher zulassen.

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