
Viele junge Menschen von Gender-Thematik genervt
(PH|Symbolbild) Das Thema Gendern polarisiert. Zu dieser Erkenntnis kommt jetzt eine Studie vom Kölner Rheingold-Institut, das dafür rund 2.000 Personen zwischen 16 und 35 Jahren befragt hat. Demnach finden knapp die Hälfte der Befragten die Diskussion um geschlechtergerechte Sprache wichtig und gerechtfertigt. Der andere Teil, also etwas über 50% allerdings, ist von der Debatte genervt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 17.02.2022 16:20
Dass auch viele aus der jüngeren Generation vom Gendern eher genervt sind, hat der Studie zufolge gleich mehrere Gründe: Unklarheit darüber, was genau eigentlich mit Gendern gemeint ist und zu starke Unterschiede zwischen der Wirklichkeit und idealen Vorstellungen: Das Gendern versuche eine gleichberechtigte Realität abzubilden, die in den Augen vieler Befragter aber noch gar nicht existiere. Denn mehr als die Hälfte der Frauen fühle sich sowohl im Alltag als auch im Beruf immer noch benachteiligt.