Viele Kölner Schulen lehnen gestaffelten Unterricht ab

(SD | Symbolbild) Um Massen von Schülerinnen und Schülern in Bus und Bahn zu vermeiden, könnten ab Dienstag die Schulen gestaffelt in den Unterricht starten.


Das heißt, der Schultag startet zeitversetzt für die verschiedenen Jahrgänge, um dichtes Gedränge in den Bussen und Bahnen zu vermeiden. Eine aktuelle Statistik der Kölner Verkehrsbetriebe zeigt allerdings: Die meisten Schulen in Köln wollen oder können das gar nicht.

Insgesamt 90 weiterführende Schulen bei uns in Köln stehen in dieser Statistik der KVB. Knapp die Hälfte davon habe – Zitat „dringenden Handlungsbedarf, den Schülerverkehr in den Bussen und Bahnen zu entzerren“. Allerdings wollen laut Bezirksregierung nur vier der 90 Schulen auf gestaffelten Unterricht umstellen. Als Hauptgrund gaben die Schulen organisatorische Probleme an, die gestaffelter Unterricht nach sich zögen – zum Beispiel die Belegung von Räumen und Timing von Lehrern, die an unterschiedlichen Schulen unterrichten. Die KVB hat unabhängig davon schon gehandelt: Seit Ende der Herbstferien bietet sie 180 zusätzliche Busfahrten für die Schüler an.  


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