
Volles Programm für die Stadtratssitzung am Donnerstag
(SR|Symbolbild) Ein neuer Stromanbieter für die Stadt Köln, höhere Eintrittspreise für Schauspiel, Oper und Gürzenich Orchester und mehr Parkplätze für Handwerker und Pflegedienste. Der Kölner Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstagnachmittag eine Menge zu entscheiden. Dabei geht es auch um Sicherheit und Umweltschutz an Karneval sowie Sporthallen an Kölner Schulen.
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Weil der bisherige Stromanbieter seinen Vertrag mit der Stadt nicht verlängert hat, muss ein neuer Vertrag ausgeschrieben werden, das passiert im Nicht-Öffentlichen Teil. Vor Jahren hatte es heftige Diskussionen gegeben, weil die Stadt Köln nicht mehr der RheinEnergie als städtisches Unternehmen den Zuschlag gegeben hatte.
Zwischen 7 und 13 Prozent sollen die Preise für Schauspiel und Oper steigen. Wer sich Konzerte des Gürzenich Orchesters anhören will, muss demnächst ebenfalls tiefer in die Tasche greifen. Mit mehr Sondergenehmigungen und Ladezonen wollen Grüne, CDU und Volt dafür sorgen, dass Handwerker und Pflegedienste in der Innenstadt schneller einen Parkplatz bekommen. Dazu sollen normale Parkplätze wegfallen und zu Ladezonen werden. Das Mehrheitsbündnis fordert auch, dass Falschparkerinnen und -parker schneller und konsequenter abgeschleppt werden.
Außerdem soll ähnlich wie beim Schulbau ein Maßnahmenpaket für Schulsporthallen geschnürt und festgelegt werden, welche Projekte am wichtigsten sind und damit als erstes gebaut werden sollen.
Der Rat soll auch den Masterplan Stadtgrün verabschieden, ein strategischer Leitfaden der Verwaltung, wie künftig Klimaschutz beim Bauen in der Stadt oder der Nutzung von Flächen berücksichtigt werden soll. Dadurch soll die biologische Vielfalt in Köln genauso geschützt werden, wie die Grünflächengerechtigkeit, also das Recht von allen Kölnerinnen und Kölnern auf Grün in der Stadt.