
Vorwürfe gegen Professorin werden geprüft
(RO|Archivbild) An der Uni Köln sorgt ein Fall von möglichem Machtmissbrauch gerade für Unmut. Der AStA - die Vertretung der Studierenden - hat dazu jetzt Stellung bezogen. Der Ausschuss lobt in diesem Zusammenhang das klare Vorgehen des Rektorats. Die beschuldigte Professorin sei von ihren Weisungsbefugnissen gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern freigestellt worden. Das sei genau der richtige Schritt.
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Der Fall war vor Ostern durch einen Bericht des Spiegel bekannt geworden. Eine Professorin soll Beschäftigte ihres Instituts psychisch belastet und bedrängt haben. Neun Promovierende und frühere Angestellte der Professorin sollen sich demnach in einem 50-seitigen Schreiben beschwert und von einem massiven "Klima der Angst" berichtet haben. Die Uni lässt die Vorwürfe gerichtlich prüfen und hat der Professorin bis auf weiteres die Weisungsbefugnisse entzogen. Dieses entschiedene Vorgehen der Uniführung könne in Zukunft als Blaupause verwendet werden, erklärte daraufhin der AStA.