
© Radio Köln
© Radio Köln
Anzeige
Demnach seien Bus und Bahn im letzten Jahr rund 800.000 mal weniger benutzt worden. Gleichzeitig wurden 2,3 Millionen Euro mehr eingenommen. VRS-Geschäftsführer Michael Vogel sagte, zwar stehe man im Vergleich mit anderen Verkehrsverbunden noch ganz gut dar, aber die Entwicklung sei bemerkenswert:
Wir glauben, dass wir bezüglich der Kapazitäten in unseren ÖPNV- System mittlerweile an Grenzen stoßen, insbesondere in den Großstädten. Dort schlagen sich Sondereffekte nieder, wie Baustellen und Unwetter und davon hatten wir im letzten Jahr einige Ereignisse, die das schon erklären.
Auffallend sei auch die unterschiedliche Entwicklung zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. In den Städten wie Köln, Bonn und Leverkusen würden die Fahrgastzahlen steigen. In den ländlichen Gebieten dagegen eher abnehmen, zum Beispiel weil es weniger Schüler gibt oder die Bevölkerung an sich schrumpft, so Vogel.
Anzeige