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Waffenverbot am Kölner Hauptbahnhof
© Radio Köln
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Waffenverbot am Kölner Hauptbahnhof

(SD|Foto:Symbolbild) Seit dem Freitagnachmittag ist der Kölner Hauptbahnhof offiziell Waffenverbotszone. Die Bundespolizei will damit auf die hohe Zahl von Übergriffen, auch gegenüber Bundespolizisten, reagieren. 

Veröffentlicht: Freitag, 02.10.2020 15:42

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Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Köln Udo Peltzer sagte, die Zahl der Waffenfunde sei trotz Corona nicht zurückgegangen: 

„Ich denke hauptsächlich an sogenannte Hieb- und Stichwaffen, sprich Messer. Ich denke an Schlagringe, die entweder offen getragen werden oder in getarnter Form. Wir hatten zum Beispiel Schlagringe gefunden, die als Flaschenöffner getarnt wurden. Wir haben Scheckkarten gefunden, die als Messer fungierten, die also umgebaut wurden.“

Seit Jahresbeginn sei am Kölner Hauptbahnhof rund 100 Mal ein Messer als Waffe eingesetzt worden. Die Waffenverbotszone gilt das ganze Wochenende. Wer illegale Gegenstände oder Waffen mit sich führt, muss mit einem Bußgeld oder, je nach Schwere des Verstoßes, auch mit einer Strafanzeige rechnen. 


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