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Was Stadt und Polizei für den Straßenkarneval planen
© Radio Köln / Waltel
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Was Stadt und Polizei für den Straßenkarneval planen

(KS|FW) Wie klappt das diesmal mit den Kontrollen im Zülpicher Viertel? Funktioniert die Ausweichfläche auf den Uni Wiesen und nehmen die Jecken das neue Event Angebot auf den Ringen an und entlasten so das Kwartier Latäng? Vieles wird sich erst ab Weiberfastnacht klären, heute aber haben Stadt und Polizei über den Stand ihrer Vorbereitungen informiert.

Veröffentlicht: Donnerstag, 01.02.2024 13:14

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Polizeieinsatzleiter Martin Lotz sagte im Radio Köln Interview, er rechne im Vergleich zum 11.11. mit weniger Besuchern in der Stadt, weil Weiberfastnacht in mehreren Städten gefeiert werde. Die Kölner Polizei werde trotzdem alleine von Weiberfastnacht bis zum Freitagmorgen mit über 1.500 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein.

Zum Schutz der Synagoge wird diese, wie bereits am 11.11., mit Gittern abgesperrt. Zusätzliche Maßnahmen zur Terrorabwehr gäbe es nicht, da es, anders als Silvester, keine konkreten Gefahrenhinweise gebe. Die Stadt Köln wird mit über 200 Ordnungsamtsmitarbeitern im Einsatz sein, zusätzlich sind rund 1.000 private Sicherheitskräfte engagiert, vor allem um die Einlässe ins KWL zu kontrollieren.

Es wird zum Straßenkarneval wieder ein Sperrkonzept rund um das Zülpicher Viertel geben. Sollte das Viertel zu voll werden, werden die Feiernden auf die bis 50.000 Menschen fassenden Uni Wiesen abgleitet. Auf den Ringen wird es erstmals ein Event und Musik Angebot geben. Zwischen Schaafenstraße und Schaevenstraße soll eine Art Straßenfest mit Musik- und Gastronomie für junge Menschen stattfinden. Dort treten unter anderem Stadtrand, Kuhl un de Gäng oder Kempes Finest auf. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagte im Radio Köln Interview, sie begrüße das Angebot, glaube aber nicht, dass dieses Angebot alleine das Zülpicher Straße dauerhaft entlasten könne. Sie sei aber zuversichtlich, dass eine Entlastung spürbar sein werde:

"Also wichtig ist ja, wir wollen nicht noch mehr Menschen anziehen, sondern wir wollen die, die ohnehin kommen, verteilen und denen ein anderes Angebot machen als immer nur auf der Zülpicher Straße hin und her zu gehen und was zu trinken. Für die ist das ja schön, aber das andere vielleicht auch, und das wollen wir ihnen zeigen, wie man das auch machen kann.“

 

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