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Wegen Corona-Lage: Festkomitee sagt Karnevalssitzungen ab
© Radio Köln
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Wegen Corona-Lage: Festkomitee sagt Karnevalssitzungen ab

(SR/DD|Archivbild) Auch in dieser Session wird es in Köln keine Prinzenproklamation geben. Wie bereits vergangene Woche angekündigt, hat das Festkomitee Kölner Karneval am Montag alle von ihm veranstalteten Karnevalssitzungen abgesagt.

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Darunter auch die Proklamation des Kinderdreigestirns und die Fernsehsitzungen, hat Festkomitee-Präsident Kuckelkorn mitgeteilt. Im Hintergrund liefen bereits Planungen für Alternativen, die ein wenig kölsches Fastelovendsjeföhl zu den Menschen nach Hause bringen sollen. „Im vergangenen Jahr gab es trotz Lockdown eine ganze Reihe von karnevalistischen Momenten, die wir als Fernsehfilm, Videobotschaft oder TV-Bühnenformat den Kölnern nahebringen konnten”, sagt Kuckelkorn.

Alle Gäste erhalten den vollen Eintrittspreis umgehend automatisch zurückerstattet, teilt das Festkomitee weiter mit.

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Regionalverbände fordern offizielles Verbot der Session

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In einem Schreiben an die NRW-Landesregierung fordern 14 Regionalverbände Ministerpräsident Wüst auf, die Session offiziell zu untersagen. Das Festkomitee Kölner Karneval gehört nicht zu den Unterzeichnern.

In dem Schreiben wird auch eine klare Haltung der Politik gefordert, denn die habe die Karnevalistinnen und Karnevalisten unter einen enormen moralischen Druck gesetzt. Die Vereine müssten geschützt werden, auch finanziell und nicht die Verantwortung alleine tragen müssen. Der Kölner Karneval ist indes ein bisschen überrascht über das Vorgehen der Regionalverbände, von denen einige wenige Tage vorher mit am Tisch in Düsseldorf gesessen hätten, als man über die freiwilligen Absagen gesprochen habe, so das Festkomitee.

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