
Wehrle fordert 25 Prozent-Regelung im RheinEnergieSTADION
(KU|Symbolbild) Der Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz am Montag, vorerst keine Lockerungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen anzugehen, hat beim 1. FC Köln für Unverständnis und Verärgerung gesorgt. Denn damit darf der Effzeh weiterhin nur 750 Zuschauerinnen und Zuschauer zu seinen Heimspielen zulassen.
Veröffentlicht: Dienstag, 25.01.2022 17:48
FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagte, dass sich Bundesliga-Spiele erwiesenermaßen nicht zu Hotspots entwickelt hätten. Zudem bleibe die Hospitalisierungsrate in NRW trotz steigender Infektionen auf einem vernünftigen Niveau.
„Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, warum wir hier nur 750 Zuschauer begrüßen dürfen. Wir sagen mindestens 25 Prozent in dem ersten Öffnungsschritt müssen möglich sein. Das wären dann 12.500 im RheinEnergie Stadion.“
Wie auch Borussia Dortmund prüfe man juristische Schritte, um gegebenenfalls per Eilverfahren eine Änderung bei der Zuschauerregelung herbeizuführen.
Das Bundesland Bayern hat die 25 Prozent-Regelung bereits beschlossen, als Obergrenze sind allerdings 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer gesetzt.