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Weiberfastnacht wohl weitgehend friedlich verlaufen
© Radio Köln / Waltel
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Weiberfastnacht wohl weitgehend friedlich verlaufen

(KU) Zehntausende haben den Start in den Straßenkarneval gefeiert - auf den Straßen und Plätzen der Stadt, aber auch in den Kneipen, teils bis tief in die Nacht. Im Fokus stand dabei vor allem wieder das Party-Sorgenkind, das Kwartier Latäng. Dieses Mal mit einem neuen Sicherheitskonzept.

Veröffentlicht: Freitag, 17.02.2023 06:34

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Das scheint sich nach einer ersten vorläufigen Bilanz der Einsatzkräfte auch bewährt zu haben. Schon vor 11 Uhr sperrte die Stadt den Zugang ins Kwartier Latäng. Die Folge: Dort war ausreichend Platz zum Feiern ohne größere Konflikte. Auf der Uni-Wiese entwickelte sich eine fröhliche und friedliche Karnevalsparty mit Festivalstimmung und bis zu 25.000 tanzenden und singende Jecken. Gefährliche Gedränge-Situationen blieben anders als noch am 11.11. bis zum frühen Abend aus. Wildpinkler, viel Müll und Personen, die zu viel getrunken haben und vom Rettungsdienst versorgt werden mussten, gab es zwar auch in diesem Jahr wieder. Insgesamt hat das Konzept Ausweichfläche nach einer ersten vorläufigen Bilanz von Stadt und Einsatzkräften aber scheinbar funktioniert.

Dennoch war die Kölner Polizei nach eigenen Angaben bis in die frühen Morgenstunden beschäftigt. In einigen Fällen stieg mit erhöhtem Alkoholkonsum auch das Konfliktpotenzial. Die Polizei erteilte 221 Platzverweise. Außerdem nahmen die Beamten 40, meist randalierende, Menschen in Gewahrsam. Das sind vier mehr als im vergangenen Jahr.

Eine Bilanz der gesamten Karnevalstage wird die Polizei erst am 27. Februar veröffentlichen.

Die Kölner Polizei hat augenscheinlich deutlich mehr Aufgaben übernommen. Laut Stadt waren rund 100 Mitarbeitende mehr als noch am Elften Elften bei den Sicherheitsfirmen im Einsatz. 23 von ihnen hat das Ordnungsamt aber aus dem Verkehr ziehen müssen, weil sie sich nicht richtig ausweisen konnten.


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