
E-Scooter im Rhein haben in den vergangenen Jahren für große Aufregung bei uns in Köln gesorgt. Nach mehreren Bergungsaktionen hat die Stadt den Verleihfirmen strengere Regeln verordnet, um solchen Vandalismus zu verhindern. Der Verbund der E-Scooterverleiher, Shared Mobility, sagte auf Radio Köln Anfrage, dass die Maßnahmen helfen würden.
Der Verbund geht davon aus, dass weniger als ein Prozent der Flotte Straftaten und Vandalismus zum Opfer fällt. Deutlich zurückgegangen seien Fälle, bei denen Unbekannte E-Scooter in den Rhein oder andere Gewässer in der Stadt werfen. So hätten Taucherinnern und Taucher bei der jüngsten Bergungsaktion nur noch wenige Fahrzeuge im Rhein gefunden. Dennoch werde es auch weiterhin Bergungsaktionen geben. Diese führen die Verleihfirmen gemeinsam mit dem Rhein-Aufräum-Kommando KRAKE durch.
Die Verleiher sprechen sich aber dafür aus, die Verkehrsinfrastruktur stärker für Räder und Roller auszubauen. Sie sagen, vor allem die Dominanz des Autoverkehrs sorge in Köln für Kritik an den E-Scootern.