
Weniger Blindgänger aus dem Weltkrieg gefunden
(PW | Symbolbild) Die Entschärfung von Blindgängern aus dem Weltkrieg hatte Kölnerinnen und Kölner im letzten Jahr seltener dazu gezwungen, ihre Wohnungen verlassen zu müssen. 12 Mal war wegen des Fundes einer alten Fliegerbombe eine Evakuierung nötig – nur 2016 war die Zahl niedriger.
Veröffentlicht: Samstag, 16.01.2021 10:33
Rund 35 000 Kölnerinnen und Kölner waren von den Evakuierungen im letzten Jahr betroffen. Deutlich weniger als in den Jahren zuvor. Gefunden wurden in Köln insgesamt allerdings deutlich mehr alte Kampfmittel. Viele konnten aber unkompliziert abtransportiert werden. Das reicht von Munition über Granaten und Stabbrandbomben bis hin zu Bombenblindgängern, die keinen Zünder mehr haben. Das war z.B. am Hermeskeiler Platz in Sülz im vergangenen Jahr an der dortigen KVB-Baustelle der Fall.