Weniger Einschulungsuntersuchungen wegen Corona

(JR|Symbolbild) Bevor Kinder eingeschult werden, müssen sie zur Schuleingangsuntersuchung. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Doch für das aktuelle Schuljahr sollen in Köln gerade einmal ein Viertel der i-Dötzchen untersucht worden sein. Das hat eine Anfrage der Kölner FDP im Gesundheits- und Schulausschuss ergeben. Grund dafür sei die Corona-Pandemie.

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Laut Verwaltung seien für die diesjährige Einschulung von fast 9.000 Kindern bislang nur rund 2.000 untersucht worden. Aus der Antwort der Verwaltung geht hervor, dass die Untersuchungen bei Bedarf nachgeholt werden können und das Gesundheitsamt in Kontakt mit den Grundschulen stehe. Das Gremium räumt jedoch ein, dass damit einige Kinder vor Schulbeginn möglicherweise nicht die Fördermaßnahmen bekommen haben, die sie gebraucht hätten. Das sei laut FDP alarmierend. Bei der Schuleingangsuntersuchung soll vor der Einschulung festgestellt werden, ob Kinder einen bestimmten Förderbedarf haben.

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