
Weniger Genehmigungen für E-Scooter
E-Scooter erhitzen die Gemüter in Köln seit Jahren. Für die einen stehen sie immer im Weg, für andere ist es eine tolle Sache, um schnell von A nach B zu kommen. Fakt ist, es werden immer mehr E-Scooter in Köln, es gibt mehr Beschwerden und mehr Unfälle. Die Stadt Köln reagiert und will die Zahl der E-Scooter und wahrscheinlich auch der Anbieter reduzieren.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.07.2026 04:40
Im September soll das der Politik mitgeteilt werden. Aktuell ist die Rede von rund 20.000 E-Scootern in Köln - doppelt so viele wie eigentlich mal festgelegt. Neue Anbieter und die große Nachfrage haben zu einer Art E-Scooter-Wildwuchs geführt. Die Anbieter müssen in Zukunft erklären, ob und wie viele Fahrzeuge sie im nächsten Jahr in Köln auf die Straße schicken wollen. Die Stadt prüft die Anträge und gibt hinterher den Zuschlag, will aber eben weniger
Genehmigungen ausstellen.
RheinEnergieSTADION
Rund einem Monat vor dem ersten FC-Heimspiel in dieser Saison hat die Stadt Köln jetzt auch auf die Kritik von Müngersdorfer Anwohnerinnen, Anwohnern und der Politik reagiert und verspricht Besserungen. Dafür gibt es rund um das Stadion fünf neue Mobilstationen. Da und nur da, verspricht die Stadt, können E-Scooter abgestellt werden. Möglich macht das die Ausweitung von neuen Abstellverbotszonen. (siehe Bild unten) Damit es kein Papiertiger wird, sieht die Stadt Köln die Anbieterfirmen in der Pflicht. Sie sollen E-Scooter aus diesen Mobilstationen abholen, wenn da zu viele stehen und der Platz eng wird. Ob das wirklich hilft, will sich die Stadt beim ersten Heimspiel anschauen. (FW|PR|Symbolbild)
