Wenn Pflegekräfte an ihre Grenzen stoßen

Sie leisten Unmenschliches! Eigentlich schon immer, aber in dieser Corona-Krise noch mehr als sonst. Die Rede ist von Pflegekräften. Menschen, die in den Pflegeheimen arbeiten und die Alten und Schwachen betreuen, ihnen Gesellschaft leisten in der Isolation und ihnen vielleicht beim Video-Call mit der Familie helfen.

Aber wir wollen die nicht vergessen, die zuhause pflegen: zum Beispiel ihre Eltern, ihren Mann, ihre Frau oder Geschwister! Auch die leisten Unglaubliches und fühlen sich manchmal von allen Seiten etwas vergessen. Aber es gibt Hilfe für die, die so langsam am Ende ihrer Kräfte und vielleicht auch der finanziellen Mittel sind. Hier haben wir ein paar Hilfsangebote zusammengefasst:

Psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige

Hier könnt Ihr Euch anonym, kostenfrei und datensicher beraten lassen. Wer möchte, kann sich auch in Video-Chats beraten lassen.

Pflege-Rettungsschirm des GKV-Spietzenverbands

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen hat einen Pflege-Rettungsschirm eingerichtet, der sowohl professionellen Pflegeinrichtungen, als auch Familien hilft, die Angehörige pflegen. Die Hilfe reicht von Erstattung von coronabedingten Mehrausgaben, über die Finanzierung von zusätzlicher Schutzausrüstung, Unterstützung von Pflegebedürftigen während der Corona-Pandemie, bis hin zu unbürokratischer und manchmal auch unkonventioneller praktischer Hilfe im Alltag. Weitere Einzelheiten dazu findet Ihr hier.

Interview mit einem Pflegeexperten

Wie die Pflegesituation momentan im Einzelnen aussieht, darüber hat Radio Köln-Reporter Kostantin Klostermann mit Pflegeexperte Marc Bennerscheidt gesprochen. Wichtig sei vor allem: Die Pflegekräfte brauchen Entlastung und Hilfe!

© Radio Köln

Weitere Meldungen