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Wie die Weihnachtssüßigkeiten auch jetzt noch schmecken
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Wie die Weihnachtssüßigkeiten auch jetzt noch schmecken

(KS|Symbolbild) Wenn die guten Neujahrsvorsätze langsam wieder abebben, fällt der Blick unweigerlich in die Süßigkeiten-Schublade. Und da hat sich bestimmt auch bei euch über Weihnachten einiges angesammelt. Halb aufgegessene Schokonikoläuse, harte Marzipanfiguren oder die Überreste vom Lebkuchenhaus – wir sagen euch, was ihr aus den alten Leckereien noch machen könnt und wie lange diese überhaupt genießbar sind.

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Schokoweihnachtsmänner

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Schokolade ist in der Regel noch mehrere Monate über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar, sagt die Verbraucherzentrale. Der weiße Film, der sich manchmal auf die Oberfläche legt, ist nur das Fett der Kakaobutter, das sich abgesetzt hat. Das kann einfach mitgegessen werden. Nur, wenn die Schoki komisch riecht oder Schädlinge sichtbar sind, solltet ihr auf jeden Fall die Finger davon lassen. Ist die Schokolade noch gut, können größere Stückchen zum Beispiel in heißer Milch geschmolzen werden. So habt ihr schnell eine richtig leckere heiße Schokolade.

Oder ihr probiert mal eine Variante der bekannten Schoko-Crossies. Auch hier wird die Schokolade im Wasserbad geschmolzen. Danach allerdings nicht mit Cornflakes, sondern mit gepufften Quinoa vermengt. Wenn alles gut verrührt ist, die Masse mit einem Esslöffel in kleine Happen formen und einfach abkühlen lassen. Aber auch im festen Zustand kann die Schokolade easy weiterverarbeitet werden. Klein gehackt macht sie sich super als Topping auf eurem nächsten Eisbecher. Oder ihr nutzt sie als Schokodrops im Bananenbrot. Wie wir das backen, haben wir während der Lockdowns ja alle gelernt, oder? 

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Marzipan

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Wenn eure Glücksschweinchen aus Marzipan nur hart geworden sind, könnt ihr sie trotzdem noch futtern. Marzipan ist in den meisten Fällen 3-4 Monate haltbar. Je nach Verpackung oder Überzug (z.B. mit Schokolade) sogar noch länger. Dafür sollte es allerdings trocken und kühl gelagert werden, denn Hitze kann den Geschmack und die Haltbarkeit negativ beeinflussen, sagt die Stiftung Warentest. Zum Weiterverarbeiten könnt ihr die Marzipanmasse für 30 Sekunden in die Mikrowelle stellen. Das sorgt dafür, dass sie wieder weich und formbar wird und ihr könnt sie als Deko für Cupcakes und Torten verwenden - oder sie einfach so naschen.

Aufgepasst bei bröckeligem Marzipan oder wenn sich Zuckerkristalle auf der Oberfläche bilden: Das sind Zeichen dafür, dass das in den Mandeln enthaltene Fett ranzig geworden ist. Das riecht und schmeckt man dann aber meistens auch sofort. Damit ihr eure alte Marzipanrohmasse optimal nutzen könnt, haben wir ein besonders ausgefallenes Rezept gefunden: Der Münchner Foodblog „Habe ich selbstgemacht“ hat einen Marzipanlikör kreiert und das Rezept hier geteilt.

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Lebkuchen

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Ein Wort: Lebkuchenkuchen. Ja, richtig gelesen. Kuchen aus Lebkuchen. Zerkleinert die alten Lebkuchen im Mixer und ihr habt direkt eine leckere Teiggrundlage. Fügt vor dem Backen dann nur noch Eier, Butter, Backpulver und nach Geschmack Zucker/Gewürze/Kakaopulver oder wie in diesem Rezept einen Schuss Rum oder Whisky hinzu. Wenn ihr die Lebkuchen nicht verbacken, sondern einfach so genießen möchtet, könnt ihr sie beim nächsten Mal Nudeln kochen einfach mal neben den Topf legen oder kurz darüber schwenken. Die hohe Luftfeuchtigkeit hilft dabei, den Lebkuchen wieder geschmeidig zu machen. Jetzt könnt ihr sogar das „Spatzl“-Lebkuchenherz vom Oktoberfest 2008 endlich doch noch aufessen. Okay, nicht ganz. Aber brauner Lebkuchen, wie er für die Herzen oder auch Lebkuchenhäuser verwendet wird, ist meist bis zu 2 Jahre haltbar, sagt das Team von Lebkuchen-Markt aus der Nähe von Nürnberg.

Grundsätzlich, verlasst euch auf eure Sinne! Schaut euch die Lebensmittel genau an, riecht daran und probiert ein kleines Stückchen. Wenn alles normal ist, guten Appetit und frohe Weihnachten, äh, Ostern, äh, egal!

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