Wie ihr Obdachlosen im Winter helfen könnt

Mit Beginn der kalten Jahreszeit hat die Stadt Köln zum 23. Mal ihr Angebot der "Winterhilfe" für wohnungslose Menschen gestartet. Was dahinter steckt und wie ihr den Betroffenen im Winter helfen könnt, erfahrt ihr hier.

© Stadt Köln

24-Stunden-Hotline für BürgerInnen:

Die Stadt hat unter der Rufnummer 0221 - 474 555 45 eine Hotline eingerichtet, unter der sich BürgerInnen melden können, wenn sie einen hilflosen obdachlosen Menschen sehen, der bei Minusgraden im Freien übernachtet. Wer unsicher ist, ob die Person akut gefährdet ist, sollte auf jeden Fall die 110 oder 112 wählen!

Kältegänge:

Mitarbeitende der Stadt Köln und der Träger der Freien Wohlfahrtspflege führen in den Abendstunden immer wieder sogenannte "Kältegänge" durch. Dabei suchen sie zum Beispiel gezielt die Aufenthaltsplätze der Obdachlosen auf, die über die Hotline gemeldet wurden. Vor Ort informieren sie die Wohnungslosen dann über die Angebote der Winterhilfe.

Zusätzliche Notschlafplätze:

In diesem Winter wird das Unterbringungsangebot speziell für Frauen von 24 auf 26 Notschlafplätze aufgestockt. Außerdem stehen nach wie vor 70 reguläre Notschlafstellen, 600 Plätze im Betreuten Wohnen, 237 im stationären Bereich sowie 993 ordnungsbehördliche Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Unterbringung von Tieren:

Obdachlose, die auch eine Schlafstelle für ihren Hund suchen, werden vor allem in der ordnungsbehördlichen Unterbringung in der Vogelsangerstraße fündig. Dort können bis zu zehn Hunde pro Nacht in einem beheizten Zwinger übernachten, und werden auch mit Wasser und Futter versorgt.

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