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Wie steht's um den Kölner Breitensport?
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Wie steht's um den Kölner Breitensport?

Den rund 650 Kölner Sportvereinen geht es in vielen Fällen nicht gut. Angesichts der möglichen Olympia-Bewerbung der Stadt Köln melden sich gerade viele Vereine zu Wort, die vom schlechten Zustand des Kölner Sports berichten. Wir haben mit ihnen gesprochen.

Veröffentlicht: Montag, 16.03.2026 06:02

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Fußballvereine warten seit mehr als 25 Jahren auf einen Kunstrasenplatz - das ist die Lage beim TSV Weiß im Kölner Süden. Die Kicker spielen immer noch auf der Asche. Außerdem müssen Leichtathletinnen und Leichtathleten aus Köln raus - das kennen die Sportler von Cologne Athletics, die zum Training nach Leverkusen oder nach Düsseldorf fahren. Und die Turnerinnen und Turner aus dem Poller Turnclub können nur zwei von vier Hallen nutzen. Deswegen müssen Kinder oder Erwachsene regelmäßig nach Hause geschickt werden.

Immer wieder ist auch davon die Rede, dass Köln das Label "Sportstadt Köln" nicht verdiene. Es ist ein Label ohne Inhalt, hat uns Helmut Schäfer vom Stadtsportbund auf Nachfrage gesagt. Es sei dringend notwendig, sich darüber klar zu werden, was das Label eigentlich bedeute - nämlich nicht nur die tollen Großveranstaltungen und den Leistungssport, sondern es brauche insbesondere auch den Breitensport.  

Die Stadt Köln kennt die Probleme rund um fehlende und veraltete Sportstätten oder auch marode Sporthallen. Ziel sei es, dass der Breitensport nachhaltig von einer Olympia-Bewerbung profitiere, hat uns die Stadt auf Anfrage gesagt.

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