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"Wir sind Kirche" wirft Vatikan Verschleppungstaktik vor
© Radio Köln
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"Wir sind Kirche" wirft Vatikan Verschleppungstaktik vor

(KU | Symbolbild) Eine externe Prüfung soll klären, ob das Kölner Erzbistum in den letzten 10 Jahren Aufträge nicht korrekt vergeben hat. Dass diese Prüfung aber erst im März stattfinden soll, wenn Kardinal Woelki aus seiner geistlichen Auszeit zurück ist, stößt bei der Kirchen-Volksbewegung "Wir sind Kirche" auf scharfe Kritik. Diese Entscheidung hatte der Vatikan am Dienstag mitgeteilt. 

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"Wir sind Kirche" spricht von einer Verschleppungstaktik, die eine unabhängige Untersuchung verhindere und die vom Kirchenvolk nicht verstanden werde. Es sei zu befürchten, dass Kreise im Vatikan Kardinal Woelki auf Biegen und Brechen im Amt behalten wollten - und dafür auch finanzielle Unregelmäßigkeiten in Kauf nehmen würden. Deswegen fordert die Bewegung die Bistumsleitung auf, den Anweisungen des Vatikans nicht zu folgen. Es steht der Verdacht im Raum, dass es bei Auftragsvergaben im Erzbistum Köln kirchenrechtliche Versäumnisse gegeben hat.

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