
Der Direktor der Priesterausbildungsstätte Collegium Albertinum in Bonn hatte in seinem Vortrag gesagt, Homosexualität sei die Folge einer psychologischen Fehlentwicklung, die man heilen könne.
Verschiedene Theologen und Institutionen hatten dies scharf kritisiert.
In der Stellungnahme entschuldigt sich der Pater für diese Formulierung. Es sei nicht seine Absicht gewesen, homosexuelle Menschen zu verletzen. Er halte Homosexuelle nicht für krank, dies habe er auch nie gesagt. Vielmehr sei er der Überzeugung, dass jeder Mensch Respekt verdiene und niemand wegen seiner sexuellen Orientierung herabgewürdigt werden darf.
Von Bistumsseite aus hieß es, die von Pater Romano Christen geäußerten Ansichten entsprächen nicht denen des Kardinals. Dieser werde, sobald er aus Israel zurück sei, ein Gespräch mit dem Pater führen.