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Woelki immer mehr unter Druck
© Erzbistum Köln
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Woelki immer mehr unter Druck

(GL|Symbolbild) Kölns umstrittener Erzbischof Kardinal Woelki gerät immer mehr in Isolation. Auf dem Dreikönigsempfang des Katholikenausschusses am Montagabend sagte Stadtdechant Robert Kleine, dass der Papst seit 10 Monaten nicht über den angebotenen Rücktritt von Woelki entschieden habe, sei eine Zumutung. Der Vorsitzende des Katholikenausschusses Stiels sagte, Woelki sei zunehmend auf Veranstaltungen wie zuletzt bei der Prinzenproklamation unerwünscht und das gelte auch für den Empfang des Katholikenausschusses. Auch Kölns Oberbürgermeisterin Reker wurde in ihrer Rede ungewöhnlich deutlich.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.01.2023 17:57

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Reker sagte, warum es da nicht weitergehe, könne sie nicht sagen, aber es möge organisatorische Gründe geben. Sie sei optimistisch, dass es eine Lösung geben werde, die einen Neuanfang im Erzbistum Köln ermöglichen werde. Für viele Zuhörerinnen und Zuhörer im Saal war klar, dass Reker damit einen Neuanfang ohne Kardinal Woelki gemeint hatte.

Kritiker werfen Woelki einen intransparenten Weg bei der Aufklärung von Missbrauch in der Katholischen Kirche vor. Seit seiner Auszeit vor einem Jahr habe es weder positive Veränderungen noch einen ernstgemeinten Dialog gegeben.

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