
© Radio Köln/Waltel
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Zoll meldet Rekordzahlen bei Drogenfunden
(PR) Noch nie sind dem Zoll so viele Drogen in einem Monat ins Netz gegangen wie in diesem November am Kölner Flughafen. Die Zöllnerinnen und Zöllner fanden bei Paket-Kontrollen insgesamt 600 Kilogramm Drogen mit einem Straßenverkaufswert von 1,6 Millionen Euro.
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Spätestens seit Corona habe die Zahl der Drogenfunde in Paketsendungen stark zugenommen. Mittlerweile fänden die Fahnderinnen und Fahnder jeden Tag mehrere Pakete mit unterschiedlichen Drogen, so Zollsprecher Jens Ahland.
„Besonders auch bei den harten Drogen wie Kokain, Heroin und Crystal Meth sind wir fündig geworden - und zwar in sehr kuriosen Verstecken. Wir hatten zum Beispiel Ecstasy-Tabletten in Weihnachtsbaumkugeln, Crystal Meth in Kinderbuntstiften, Kokain gepresst zu bemalten Kinderfiguren. Hochreines Kokain, also man hat eine Figur in der Hand und muss dann erst einmal auf die Idee kommen, einen Drogenwischtest zu machen.“
Der Flughafen Köln Bonn ist ein internationales Drehkreuz für Fracht. Täglich werden in der Vorweihnachtszeit hier 650.000 Pakete umgeschlagen.
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