
Die Leiche einer 72 Jahre alten Frau entdeckten die Einsatzkräfte am Mittwochabend in der Unteren Dorfstraße in Bocklemünd. Am späteren Mittwochabend fanden Feuerwehrleute den 54-jährigen Bewohner eines Einfamilienhauses in der Graseggerstraße. Ein Notfallseelsorger betreute die Angehörigen vor Ort. In beiden Fällen hat die Polizei Ermittlungen zur genauen Todesursache aufgenommen.
Oberbürgermeisterin Reker teilte per Twitter mit, sie sei mit den Gedanken bei den Angehörigen. Der bange Blick gehe zudem ins Kölner Umland, wo sich teils dramatische Szenen abspielten.
Kölner Feuerwehr immer noch im Einsatz
Das Schlimmste in Sachen Starkregen hat Köln wohl überstanden. Trotzdem muss die Kölner Feuerwehr und auch das Technische Hilfswerk noch immer zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Vielerorts sind die Mitarbeitenden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feierwehr noch dabei, vollgelaufene Keller leer zu pumpen oder Straßen und Wege zu sichern.
Mehr als 2.000 Einsätze zählte die Leitstelle der Feuerwehr, weitere 1.200 seien noch offen, sagte uns ein Sprecherin (Stand 11 Uhr). Die RheinEnergie meldet auch derzeit noch Stromausfälle im gesamten Versorgungsgebiet, bei der KVB sind noch zahlreiche Linien von den Überschwemmungen betroffen. Außerdem sind nach wie vor viele Straßen und Unterführungen überflutet und in der ganzen Stadt kommt es zu Ampelausfällen.


