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Demonstration Kunst- und Museumsbibliothek soll vor Schließung bewahrt werden

Die mögliche Schließung der Kölner Kunst- und Museumsbibliothek sorgt weiter für Widerstand. Am Dienstag haben sich rund 100 Unterstützer der Bibliothek auf dem Rathausvorplatz getroffen um zu protestieren.


Eine Inititative hatte zu dem Protest aufgerufen. Sie fordert, die Bibliothek müsse als Forschungs- und Wissenschaftseinrichtung erhalten bleiben.

Mit roten Büchern und Transparenten in der Hand wollten die Demonstranten den Mitgliedern des am Dienstagnachmittag tagenden Kunst- und Kulturausschusses die symbolische rote Karte zeigen. Sie wollen den Ausschuss dazu bewegen, die Kunst- und Museumsbibliothek als öffentliche Bibliothek zu erhalten, und sich für den Einzug in den Neubau des Stadtarchivs einzusetzen.

Unterstützt wurden die Protestler vom Kölnischen Kunstverein. In der letzten Ratssitzung hatte der Rat der Stadt Köln noch keine Schließung beschlossen. Er hatte die Stadtverwaltung beauftragt, Partner zur Finanzierung der Bibliothek zu finden.

Kritiker befürchten, dass diese Partner bis zur nächsten Ratssitzung am 18. Juni nicht gefunden werden und dann die Schließung der Bibliothek droht. (SZ)


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