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Hambacher Forst Neue Protestaktionen der Braunkohlegegner

Die Polizei setzt die Räumung von Baumhäusern der Braunkohlegegner im Hambacher Forst auch am Wochenende fort. Dabei bereiten den Einsatzkräften unterirdische Gänge der Braunkohlegegner Probleme.


Mit Teleskopkameras suchte die Feuerwehr am Samstag eine der Baumhaus-Siedlungen unter der Erde nach dort versteckten Aktivisten ab.

Die Polizei beendete nach mehreren Stunden auch die Blockade von Baggern und einem Förderband im Braunkohlekraftwerk Niederaußem in der Nähe des Hambacher Forstes.

Vom Kölner Hauptbahnhof aus hatten sich am Samstagmittag weitere Demonstranten auf den Weg in das Waldgebiet gemacht. Sie wollten die Aktivsten dort unterstützen.

Laut Polizei wurden seit Beginn der Räumung bis Samstagnachmittag zehn von rund 50 Baumhäusern beseitigt.

Die Behörden begründen die Räumung unter anderem mit fehlendem Brandschutz und fehlenden Baugenehmigungen.

Um weiter Braunkohle baggern zu können, will der Energieriese RWE im Herbst weite Teile des Waldes abholzen.

(Meldung vom 15.09.2018/RO)


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