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Stadtarchiv: Erste Klagen abgewiesen

Das Kölner Landgericht hat im ersten Zivilprozess um den Einsturz des Stadtarchivs Klagen abgewiesen. Drei Leihgeber hatten die Stadt verklagt, weil diese ihre Pflichten verletzt haben soll.


Das Kölner Landgericht hat im ersten Zivilprozess um den Einsturz des Stadtarchivs drei Klagen gegen die Stadt abgewiesen.

Mehrere Leihgeber des Archivs hatten die Stadt verklagt, weil diese ihrer Ansicht nach grob fahrlässig gehandelt und ihre Pflichten verletzt haben soll. Schon Monate vor dem Einsturz des Stadtarchivs hätten sich am Gebäude erste Risse gezeigt und es sei nichts unternommen worden, heißt es. Die Richter sahen das anders. Es habe kein fahrlässiges Handeln gegeben, heißt es in der Urteilsbegründung. Und zwar weil keine Auffälligkeiten vorgelegen hätten.

Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Das heißt, die Kläger können noch in Berufung gehen.


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