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Bundesweiter Warntag vorbei
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Bundesweiter Warntag vorbei

Bundesländer - BUND - Sirene - warntag
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Im Netz gibt es dazu einige negative Rückmeldungen, weil Sirenen sehr leise oder nicht zu Hören gewesen seien.

Guido Rahm vom Bevölkerungsschutz der Kölner Feuerwehr kann die Kritik so nicht teilen.

 „Wir haben in Köln 136 Sirenen angesteuert, zum Zeitpunkt jetzt ist definitiv  nur eine Einzige nicht gelaufen und von einer weiteren kann es sein, dass sie einen Defekt hat, weil sie zu leise gewesen ist. Also von daher sind wir sehr zufrieden.“

Bund und Länder wollen den bundesweiten Warntag jetzt immer am zweiten Donnerstag im September durchführen. Ziel ist, dass die Bevölkerung sich an die Warnzeichen und Informationsquellen erinnern. Die Behörden wollten testen ob die Systeme funktionieren.

Bei vielen sollen aber auf den Handys die Warn-Apps nicht ausgelöst haben: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe spricht von einer Systemüberlastung.

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Der bundesweite Warntag war eine gemeinsame Aktion von Bund und Ländern. Getestet wurden alle vorhandenen Warnmittel. Dazu gehörten: 

  • Sirenen (davon 136 in Köln)
  • Warn-Apps (z.B. NINA, BIWAPP, KATWARN)
  • Fernsehen und Hörfunk (u.a. Radio Köln)
  • Internet (www.warnung.bund.de)
  • Social Media Posts (v. a. Feuerwehr Köln auf Twitter und Facebook)
  • Fahrgastinformationssysteme (Infotafeln der KVB)

Auch Radio Köln ist einer der wichtigsten Überbringer aktueller Informationen während einer Warnung.

Die Probewarnungen haben zum Ziel, Bürgerinnen und Bürger für das Thema "Warnung" zu sensibilisieren, Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und auf die verfügbaren Warnmittel aufmerksam zu machen. Im direkten Anschluss gab es gegen 11:20 Uhr eine Entwarnung geben.

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Tipps für alle mit Haustieren

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Bei vielen Tieren könnten die lauten Sirenen verschiedene Stressreaktionen ausgelöst haben, wie nervöses umherlaufen oder Zittern.

Für Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer gilt an solchen Warntagen: Am besten den Hund und Co. während des Alarms nicht alleine lassen. Dann fühlen sie sich meistens schon viel sicherer. Helfen könnt ihr auch, indem ihr einfache Rückzugsmöglichkeiten bietet: Das kann zum Beispiel ein abgedunkelter, ruhiger Raum sein, oder (bei Vögeln) auch ein abgedeckter Käfig. Dadurch wird die Lautstärke der Sirenen etwas abgedämpft.

Gassi gehen oder die Katze nach draußen lassen solltet ihr innerhalb dieses Zeitraums besser nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss. Denn draußen sind die Sirenen natürlich viel lauter zu hören als in der Wohnung. Dasselbe gilt auch für Pferde, Schafe, Kühe und alle anderen Tiere, die ansonsten draußen stehen: Wenn es geht, besser rein in den Stall bringen. 

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